Mein Kopf ist voll
doch meine Gedanken leer.
Mental ausgekotzt sitz ich hier
und weiß nicht was ich tu.
Die Möglichkeiten sind da
und führen überall hin.
Wie ein Kompass der ständig die Richtung ändert
fühle ich mich verloren
im Ozean der guten Ratschläge.
Wohin soll es gehen?
Was soll aus mir werden?
Gedankenlos
lasse ich diese Gedanken los.
Vergrabe sie in mir
bis sie als Gedankenzombies wieder ausbrechen
und nach Antworten hungern.
Bis dahin treibe als Floß apathisch durch das Leben.
Stoße ab und zu an eine Insel des Aktionismus
nur um mich wieder von ihr zu entfernen.
So bleibe ich träge
ohne Antrieb
ohne Plan
ohne Ziel
bis ich strande
wo ich bereits auf mich warte
und mich wieder finde.
So das ich wieder eine Richtung erkenne.
Sonntag, 1. Juli 2012
Weißt du noch?
Weißt du noch als das Piano spielte?
Ich mich in dich verliebte?
Du mir in die Augen sahst?
Du mich das erste mal trafst?
Ich deine Hand nahm
ohne einen Plan
was ich tat
und dir auf die Füße trat?
Als wir lachten
uns nach Hause brachten
die Leidenschaft entfachten
uns vollkommen betrachten?
Zum ersten mal unsere Lippen sich berührten,
einander verführten,
unsere Körper sich einander schmiegten
und die Liebe siegte?
Ich wache auf und du bist hier
ganz nah bei mir.
Und wir hatten den selben Traum
von der Nacht,
wir kannten uns kaum,
die uns zueinander bracht.
Ich mich in dich verliebte?
Du mir in die Augen sahst?
Du mich das erste mal trafst?
Ich deine Hand nahm
ohne einen Plan
was ich tat
und dir auf die Füße trat?
Als wir lachten
uns nach Hause brachten
die Leidenschaft entfachten
uns vollkommen betrachten?
Zum ersten mal unsere Lippen sich berührten,
einander verführten,
unsere Körper sich einander schmiegten
und die Liebe siegte?
Ich wache auf und du bist hier
ganz nah bei mir.
Und wir hatten den selben Traum
von der Nacht,
wir kannten uns kaum,
die uns zueinander bracht.
Irrtum
Du stehst da. Jetzt ist die Chance. Ich kenne dich. Du kennst mich nicht.
1.
Ich gehe zu dir hin und frage dich etwas banales. Natürlich antwortest du. Aber irgendwie schaffe ich es das Gespräch am Laufen zu halten und sogar deinen Facebooknamen und deine Handynummer zu bekommen. Ich bin glücklich.
Schon bald treffen wir uns in der Stadt. Schlendern etwas herum ohne ein bestimmtes Ziel und kommen uns näher. Du erzählst mir von dir, deinen Wünschen, Träume, Probleme und deinen Gefühlen. Ich weiß das nun der Zeitpunkt gekommen ist. Der Zeitpunkt an dem wir uns näher kommen sollen. Doch ich mache nichts und irgendwann verabschieden wir uns.
Ritualisiert wiederholen wir das die nächsten male. Treffen. Laufen. Reden. Kneifen. Bis wir uns Verabschieden.
Irgendwann erzählst du mir wie du diesen besonderen Jungen kennen gelernt hast. Er ist nicht gut zu dir aber trotzdem seid ihr zusammen. Eine Welt bricht in mir zusammen und eine neue entsteht. Eine furchtbare, eine in der du dich von mir anwendest um an der Seite eines anderen zu leiden. Und das Ritual geht weiter. Ich kneife.
Wir sehen uns immer seltener. Und wenn ich dich sehe leide ich. Ohne ein Wort.
Nun habe ich schon lange nichts mehr von dir gehört. Muss an dich denken und wiederhole alles.
Treffen, Laufen, Reden, Kneifen.
Treffen, Laufen, Reden, Kneifen.
Treffen, Laufen, Reden, Kneifen.
2.
Ich gehe zu dir hin und frage dich etwas banales. Natürlich antwortest du. Aber irgendwie schaffe ich es das Gespräch am Laufen zu halten und sogar deinen Facebooknamen und deine Handynummer zu bekommen. Ich bin glücklich.
Ich weiß, das man dich beeindrucken muss und frage dich ob du mit auf ein Konzert von deiner Lieblingsband mitwillst. Natürlich sagst du ja. Ich selbst würde nie auf so ein Konzert wollen aber wegen dir mache ich eine Ausnahme. Aber das weißt du nicht. Wir reden viel über belangloses, tanzen zu Musik die ich nicht mag und küssen uns irgendwann. Wir treffen uns oft. Machen Dinge die du magst und werden ein Paar.
Lange sind wir zusammen. Der Alltag hat uns eingeholt. Ich verstelle mich nicht mehr und wir streiten oft.
Als du den Aschenbecher nach mir wirst gehe ich aus der Tür um niemals wieder zu kommen.
3.
Ich gehe zu dir hin und frage dich etwas banales. Natürlich antwortest du. Aber irgendwie schaffe ich es das Gespräch am Laufen zu halten und sogar deinen Facebooknamen und deine Handynummer zu bekommen. Ich bin glücklich.
Wir treffen uns in der Stadt und wir schlendern etwas herum. Ohne ein bestimmtes Ziel. Ich merke das ich ein falsches Bild von dir hatte und wir zu verschieden sind. Wir verabschieden uns und ich sehe dich nie wieder.
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